Nützliche Links und Infos über Autos und Recht!

Gebrauchtfahrzeugwerte ermitteln!

Wie viel ist mein Fahrzeug noch Wert?

DAT-Logo anklicken und Fahrzeugdaten eingeben!

 

Unfall - Was nun? - Was tun?

...bei unverschuldetem Unfall. - Gutachten? Warum?

Sofern Sie unverschuldet mit Ihrem Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwickelt

wurden, sollten Sie im eigenen Interesse unbedingt die folgenden

10  Punkte beachten:

 

 1. Dem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, einen Sachverständigen seiner Wahl

     zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenumfang und Schadenhöhe zu

     beauftragen. Das gilt selbst dann, wenn die Versicherung des Unfallgegners ohne

     Ihre  Zustimmung bereits einen Sachverständigen beauftragt hat. Die Kosten für

     das Sachverständigengutachten sind erstattungspflichtig. 

     Sofern jedoch offensichtlich  nur ein sogenannter Bagatellschaden vorliegt,

     (Schaden bis ca. 750,00 €) dürfte als Schadennachweis zumeist

     der Kostenvoranschlag  einer Fachwerkstatt ausreichen.

 

 2. Nur die vollständige Beweissicherung über Schadenumfang und Schadenhöhe

     gewährleistet, dass die Ihnen zustehenden Schadenersatzansprüche in vollem

     Umfang erstattet werden.

 

 3. Die Beweissicherung über die Schadenhöhe gewährleistet auch, dass der

     Unfallschaden vollständig erkannt und ggf. beseitigt werden kann.

 

 4. Die Höhe eines evtl. Wertminderungsanspruches kann in der Regel erst durch ein

     Gutachten belegt werden.

     Ohne Einschaltung eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen verzichten

     Autofahrer häufig auf Wertminderung bis zu mehreren Tausend Euro.

 

 5. Die Beweissicherung über Schadenart und -Umfang wird in vielen Fällen auch dann

     benötigt, wenn es Streit über den Schadenhergang oder Ärger über die

     Reparaturdurchführung gibt.

 

 6. Dem Geschädigten steht es frei, sich die Reparaturkosten vom Unfallgegner auf

     Basis eines von ihm vorgelegten Schadengutachtens erstatten zu lassen

     (fiktive Abrechnung). Selbst wenn der Geschädigte die Reparatur in einer

     Fachwerkstatt durchführen  lässt, ist er nicht verpflichtet, zur Abrechnung des

     Unfallschadens die Reparaturkostenrechnung vorzulegen. Bei einer fiktiven

     Abrechnung hat der Geschädigte jedoch keinen Anspruch auf Erstattung der

     (nicht gezahlten) Umsatzsteuer.

 

 7. Durch das Gutachten kann die unfallbedingte Ausfallzeit des Fahrzeuges festgestellt

     werden so, dass Ersatzansprüche bezüglich Mietwagen oder

     Nutzungsausfallentschädigung belegt werden können.

 

 8. Einwände des Schädigers  oder dessen Versicherung, z. B. über nur geringe

     Schadenhöhe oder Vor- bzw. Altschäden, können durch ein Gutachten entkräftet

     werden.

 

 9. Beim Verkauf eines instand gesetzten Fahrzeuges ist die Tatsache eines Unfalls in

     aller Regel offenbarungspflichtig. Durch das Schadengutachten nebst Lichtbildern

     kann einem eventuellen Kaufinteressenten der genaue Schadenumfang

     belegt werden.

 

10. Nutzen Sie die Ihnen zustehenden Rechte in Ihrem eigenen Interesse und im

      Interesse Ihres Geldbeutels und achten Sie nicht nur auf eine schnelle, sondern

      auch auf eine vollständige Schadenregulierung. Schalten Sie bei einem Unfall in

      jedem Fall einen versierten Verkehrsrechtsanwalt Ihres Vertrauens ein.

 

Quelle: (Auszug aus einer Info-Broschüre des Bundesverbandes der freiberuflichen

            und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. - BVSK)

GTÜ-Tipp: Sprit sparen bis zu 20%

GTÜ - Da fahr ich hin! Ablauf einer HU